Technische Daten
Werden erschaffen
Können sich nicht reproduzieren
Sind an seinen Schöpfer gefunden
Sterben nicht an natürlichen Todesursachen
Müssen sich von Blut ernähren
Werwolfbisse sind tödlich
Ihr Blut ist heilend
Können sich nicht im direkten Sonnenlicht bewegen
Lebenserwartung: Unsterblich (keine natürliches Todesursachen)
Um einen Vampir zu erschaffen, muss der Mensch/ Hexe/r das Blut eines Vampirs trinken und sterben, bevor das Blut den Kreislauf verlassen hat. Um zum Vampir zu werden, muss die Person begraben werden, da es der natürliche Kreislauf des Lebens ist und durch diesen Prozess die Verwandlung beginnt. Man kann in einem Sarg begraben werden, was etwas komfortabler und weniger dreckig ist oder man begräbt den Körper einfach in der Erde. In der Folgenacht erwacht die Person als Vampir.
Wird die Person nicht begraben, wird der natürliche Ablauf gestört und die Person mutiert zu einer Art Zombie, ohne Sinn und Verstand. Solche Geschöpfe werden von anderen magischen Wesen 'beseitigt' und wenn man den Schöpfer ausfindig machen kann, wird dieser bestraft, weil er die Geheimhaltung gefährdet hat. Vampire müssen regulär nicht in einem Sarg schalfen. Diese Legende entstand aus einer Not, als Vampire sich verstecken mussten, als es noch keine Folien für Fenster gab und wenige Häuser Keller hatten und die Gefahr bestand, dass sie dem Sonnenlicht ausgesetzt wurden, wenn jemand ihr Schlafzimmer betrat und die Vorhänge öffnete.
Der neue Vampir ist an seinen Schöpfer gebunden. Die Beziehung ist tief und emotional. Durch die Verbindung lassen sich in beide Richtungen starke Emotionen fühlen und auch der Tod.
Nicht alle Wesen können zu Vampiren werden, die Genetik lässt es nicht zu. Menschen und Hexen können zu Vampiren werden, Hexen verlieren dabei ihre magischen Fähigkeiten. Ein Werwolf würden bei der Verwandlung zum Vampir sterben - und nicht mehr erwachen.
Es gibt einen Orden, die Talamasca, der die Geschehnisse der übernatürlichen Wesen überwacht. Die Vampire haben jedoch auch den Rat der Ältesten. In jeder großen Stadt gibt es Acolytes, Gesandte, die für den Rat Augen und Ohren offenhalten und auch Justiz ausüben. Die Vampire haben wenige Gesetzt, aber diese wenigen Gesetzte werden bei Bruch bestraft:
Hüte die Geheimhaltung der Vampire
Verwandle keine Kinder
Beende eine Verwandlung
Bei einem Bruch dieser Gesetze, kann es zu verschiedenen Strafen kommen. Manche bekommen die Zähne gezogen, wodurch sie ein paar Wochen niemand mehr beißen können und auf Konserven angewiesen sind. Manche werden Wochen oder Jahre weggesperrt, wodurch sie in eine Art Totenstarre fallen, doch bis zu diesem Zeitpunkt ist es sehr qualvoll und in manchen harten Fällen, wird auch ein Vampir zum Wohle der Gemeinschaft getötet.
Der Rat der Ältesten sitzt in Paris und rekrutiert von dort aus Vampire aus der ganzen Welt, um die Gesetze zu überwachen.
Vampir ernähren sich bekanntlich von Blut. Das Blut von Werwölfen ist ungenießbar und wenn ein Vampir so etwas wie krank werden kann, dann wenn er das Blut eines Werwolfs trinkt.
Tierblut ist für Vampire verträglich, jedoch wird es von den meisten nicht bevorzug.
Wenn Vampire untereinander Blut teilen, entsteht ebenfalls eine Verbindung. Es gilt als sehr intim und gleich bei Partnern einer Hochzeit. Für einen gewissen Zeitraum können die Vampire Emotionen fühlen, jedoch muss dieses Ritual alle paar Wochen wiederholt werden – sobald das Blut des Partners aus dem Kreislauf verschwindet.
Eine ähnliche Verbindung können sie auch mit Menschen eingehen. Wenn der Vampir von einem Menschen trinkt und der Mensch ebenfalls das Blut des Vampires trinkt, kann der Vampir diesen Menschen fühlen. Viele machen das aus romantischen Gründen, viele Vampire finden es jedoch als lästig.
Vampire können trinken und essen, jedoch funktioniert ihr Verdauungsprozess sehr verzögert, was dazu führt, dass ihnen das Essen 'schwer im Magen' liegt. Ebenso verändern sich durch die Verwandlung ihr Geschmackssinn, was dazu führt, dass normales Essen für sie fast ungenießbar ist. Viele Vampire neigen jedoch zum Alkohol, meinen sie, dass es hilft den Blutdurst unter Kontrolle zu halten.
Äußerlich unterscheiden Vampire sich nicht groß von ihrer ursprünglichen Gestalt. Der Körper, wie er vor der Verwandlung war, wird praktisch 'eingefroren', auch wenn Haare und Fingernägel weiterhin wachsen.
Sie sehen häufig etwas blass oder fad aus, was mit dem Blutmangel, der gestillt werden muss, zusammenhängt.
Die Eckzähne eines Vampirs fahren aus, wenn er sich nährt. Im normalen Zustand sind sie kaum länger, als normale Eckzähne. Die Eckzähne können nachwachsen und das Ziehen der Reißzähne, gilt unter Vampiren als Strafe. Ungefähr 6 Wochen brauchen die Zähne zum Nachwachsen.
Wenn sie jagen oder trinken, färben sich ihre Augen rot. Die Augen werden besser durchblutet, um ihre Beute besser zu erkennen.
Vampir existieren sowohl als Einzelgänger, als auch als organisierte Familien - Coven oder Clan genannt. Wenn sie in einem Klan oder Coven zusammenleben, dann steht an der Spitze meistens der Erschaffer der Vampir und eventuell einzelne Vampire, die sich dem Klan angeschlossen haben. Nicht alle Vampire sind grundlegend schlecht, viele sehen sich jedoch als überlegende Rasse an – als die Stärkeren und Unbesiegbaren.
Oft leben sie zurückgezogen und privat.
Manche behaupten Vampire wären gefühlskalt. Tatsächlich sind sie sehr wohl in der Lage zu fühlen, doch ähnlich wie die geschärften Sinne, sind auch ihre Gefühle oft empfindlicher. Wenn sie lieben, dann lieben sie vollkommen und wenn sie hassen, dann tun sie es mit ganzem Herzen.
Sie halten sich oft aus den Belangen der Menschen heraus, da viele Menschen als Nahrung und vergänglich ansehen.
Werwölfe gelten als die Feinde der Vampire, wobei es hier oft durch territoriale Kämpfe zu Problemen kommt und per se keine Feindschaft zwischen den beiden Rassen entstehen muss. Allerdings können sich die beiden Rassen im wahrsten Sinne des Wortes nicht gut riechen.
Sie bevorzugen das Blut der Seenixen, schmeckt es ihnen besonders gut und es versetzte sie fast schon in eine Art Rausch.
Vampire bleiben mental in dem Alter, in dem sie verwandelt wurden. Wenn jemand mit 18 Jahren verwandelt wurde, wird er immer etwas Teenager bleiben und sich auch nach 300 Jahren nicht wie ein alter Mann oder eine alte Frau verhalten. Natürlich bekommen sie Erfahrung, aber ihre Art, in dem jeweiligen Alter, bleibt genauso eingefroren, wie der Rest ihres Körpers.
Verschärfte Sinne:
Physisch haben Vampire den Menschen viele Vorteile. Ihre Sinne sind um ein vielfaches besser, sie sind schneller und stärker, als Menschen. Generell werden Vampire mit zunehmenden Alter stärker und geschickter.
Heilung:
Die meisten Verletzungen überlebt ein Vampir. Sie empfinden Schmerz, doch da der Körper schnell mit der Heilung beginnt, wird der Schmerz ebenfalls schnell gelindert. Schlimme Verletzungen benötigen ein paar Tage um zu heilen, wobei es wichtig ist, dass der Vampir sich nährt, kostet die Heilung ihn doch Kraft. Sollte er keine Nahrung finden, wird er von der Verletzung nicht sterben, doch er kann eventuell in eine Art Totenstarre fallen oder in einen Blutrausch.
Berauschender Biss:
Der Biss eines Vampirs gilt als berauschend. Es liegt an ihrem Speichel und sorgt dafür, dass Opfer ruhig werden und es sogar genießen. Manche werden sogar süchtig danach und leben daher gerne als Blutsklaven in einem Klan oder Blutclub. Nach einem Biss ist man noch nicht abhängig, wenn man jedoch öfters gebissen wird, wird man abhängig von dem Rausch. Sollte der Mensch dann keinen Vampir mehr finden, der sich an ihm näht, gleicht es einem Entzug.
Gedankenmanipulation:
Während der Zeit des Rauschs ist ein Mensch empfänglich für Gedankenmanipulation. Vampire müssen dies üben, doch wenn sie sich geschickt anstellen, können sie Erinnerungen ändern oder gar löschen.
Hexen sind hier weniger empfänglich - es sei denn sie wollen es. In der Regel wird diese Fähigeit genutzt, um einen Biss zu vergessen, doch in manchen Situationen kann diese Fähigkeit auch missbraucht werden, um das Opfer zum Beispiel wieder kommen zu lassen oder Dinge zu tun, von denen sie sich nicht erklären können, wieso sie diese tun.
Nicht ganz unsterblich:
Vampire können zwar nicht krank im klassischen Sinne werden und auch Wunden heilen schnell – manche Dinge sind jedoch endgültig.
Sollte man einem Vampir den Kopf abschlagen oder das Herz pflocken, wird dieser das nicht überleben. Ebenso können abgetrennte Glieder nicht mehr angefügt werden. Die Wunden werden heilen, der Arm oder das Bein ist jedoch verloren.
Sonnenlicht:
Die Lichtempfindlichkeit von Vampiren nimmt mit dem Alter zu, obwohl auch einem jungen Vampir nicht dazu geraten werden sollte am Strand zur Mittagssonne zu liegen. Sonnenlicht verbrennt einen Vampir schnell und schneller, je älter er ist. Dies kann zu üblen Verbrennungen führen, bis hin zum Tod.
Anfangs können Vampire an bewölkten Tagen ein paar Minuten tagsüber draußen verbringen, auch wenn schon hier eine Spannung der Haut deutlich zu spüren ist. Die Empfindlichkeit nimmt nach ungefähr 50 Jahren zu. Auch an bewölkten Tagen merken sie, wie sie nicht lange im Freien verweilen können. Daher nennt man sie Dämmerer - da sie nur zur Dämmerung hinausgehen. Mit rund 200 Jahren findet man das klassische Bild des Vampir in Flammen.
Wenn Vampire Geschäfte haben oder Häuser mit Fenster, dann kleben sie die Fenster mit einer speziellen Folie ab, die UV-Licht nicht eindringen lassen. Es ist eine recht neue Entwicklung und tönt die Scheiben kaum.
Eisenkraut:
Die Natur hat ein Kraut, welches Vampire verletzten und schwächen kann - das Eisenkraut. Die Pflanze wird von wissenden oft gezielt eingesetzt, um sich vor Vampiren zu schützen.
Blutdurst:
Vor allem in den ersten Jahren als Vampir, fällt es den Vampiren deutlich schwer ihren Blutdurst zu kontrollieren. Schnell ist die Grenze überschritten, bei der das Opfer den Blutverlust nicht mehr überleben kann.
Ebenso kann der längere Entzug von Blut dazu führen, dass Vampire die Kontrolle verlieren und ein regelrechtes Massaker anrichten. Vampire werden von dem Rat der Ältesten überwacht, wenn diese empfinden, dass ein Vampir zu gefährlich ist und eine zu große Gefahr darstellt die Existenz von Vampiren zu verraten, wird er aus dem Weg geschafft.
Selbst älteren Vampiren fällt es manchmal schwer den Blutdurst zu kontrollieren.
Blutjagd:
Das Blut von Vampiren heilt, soll sogar berauschend wirken, daher wird auf Vampire tatsächlich Jagd gemacht, um sie auszubluten und ihr Blut auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen. Klans werden in der Regel nicht angegriffen, einzelne Vampire hingegen schon eher. Meistens sind die Jäger andere Wesen, die sich mit dem Vampirblut etwas dazu verdienen wollen. Menschen haben kaum die Kraft einen Vampir anzugreifen und niederzustrecken.
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