Zu Menschen müssen wir, glaube ich, nicht viel erwähnen, sind wir doch alle schon mal auf den ein oder anderen getroffen.
Sprechen wir lieber über die Menschen in Hell.
Hell ist eine kleine Stadt und wie das in Käffern so ist, bleibt kaum ein Geheimnis unentdeckt. Wir gehen also davon aus, dass die meisten Menschen, zumindest jene, die nicht auf der Durchreise sind oder als Gastarbeiter in die Stadt kommen, über die übernatürlichen Mitbewohner der Stadt Bescheid wissen.
Das heißt nicht, dass alle „Heller“ es gut finden. Einige hegen einen tiefen Groll gegen die Vampire, Hexen und Werwölfe, vielleicht auch gegen die Nixen, doch was kann ein Mensch schon gegen solche Wesen ausrichten? Wenn sie schlau sind, wissen sie, dass sie wenig Chancen haben und doch gibt es immer mal wieder Menschen, die aus Rache oder anderen Beweggründen die Konfrontation suchen.
Dennoch gibt es auch Menschen in Hell, die sich mit ihren Nachbarn der besonderen Art arrangiert haben und seit Hell als Horror-Halloween-Stadt vermarktet wird, profitieren auch viele Menschen finanziell davon. Vorher gab es in Hell kaum Arbeit, man musste nach Pinckney oder Ann Arbor fahren oder sogar noch weiter.
Seit Hell ein Touristenziel geworden ist, gibt es Arbeit in der Stadt, eine wachsende Wirtschaft. Einige haben ihre eigenen Läden eröffnet oder vermieten Zimmer oder ihr Haus für die Touristen oder bieten Wandertouren an.
Dennoch war es dem Rat der 13 wichtig, dass auch die Menschen der Stadt einen Rückzugsort haben, der von keinem übernatürlichen Wesen betreten werden kann.
2013 wurde die Hell’s Church im südlichen Teil der Stadt neu errichtet und die Hexen haben einen Schutzzauber um das Gelände gelegt, was nur Menschen durchlässt.