|
Rat der Ältesten
Fakten
Vampire leben nur nach wenigen Regel, aber diese Regeln sind äußerst wichtig: Den Vampiren ist die Geheimhaltung äußerst wichtig – zumal das, mit zunehmender Technik der Menschen, immer schwieriger wird. Überall sind Überwachungskameras und Handys, die alles aufzeichnen. Der Rat der Ältesten ist gut vernetzt und ist in der Lage Videoüberwachungen zu löschen, aber natürlich nicht immer und überall. Ebenso sind zu viele Tote auffällig. Vampire sind dazu angehalten ihr Jagdverhalten zu kontrollieren und ihre Opfer lebend und manipuliert zu hinterlassen. Jungen Vampiren ohne Führung fällt das oft schwer. Vampire bleiben mental in dem Alter, in dem sie verwandelt wurden. Wenn jemand mit 18 Jahren verwandelt wurde, wird er immer etwas Teenager bleiben und sich auch nach 300 Jahren nicht wie ein alter Mann oder eine alte Frau verhalten. Natürlich bekommen sie Erfahrung, aber ihre Art, in dem jeweiligen Alter, bleibt genauso eingefroren, wie der Rest ihres Körpers. Aus diesem Grund ist es verboten Kinder zu verwandeln, denn als Vampir würden sie immer Kinder bleiben, mit ihrem Trotz, ihrem eigenen Verständnis der Welt und Uneinsicht was Regeln betrifft. Auch emotional sind Kinder oft instabil, ihre Laune kann sich schnell ändern und sie sind schlecht zu kontrollieren – vor allem, wenn sie stärker sind, als ihr menschliches Umfeld. Es ist dabei nicht genau definiert, bis wann man als Kind gilt, jedoch wurde irgendwann die ungeschriebene Regel ab 16 Jahren eingeführt. Dennoch kann es passieren, dass solche jungen Vampire genau beobachtet werden, um sicher zu sein, dass sie nicht zu auffällig sind. Der Rat ist der Meinung, dass jeder Schöpfer eine Verantwortung über seine ‚Kinder‘ hat – die damit anfängt die Verwandlung zu beenden. Wenn die Verwandlung nicht beendet wird, endet es eigentlich immer mit einem Blutbad. Halbverwandelte Vampire sind gefangen in einem Zwischenstadium, in dem sie schon Blutdurst haben, doch ihr Geist funktioniert nicht richtig. Sie sind wie Zombies, die ohne Sinn und Verstand auf der Suche nach Blut sind. Oft muss der Rat hier eingreifen und den halbfertigen Vampir beseitigen – wenn es nicht jemand anderes schon getan hat. Vampire töten einander nicht gerne und tun dies nur im äußersten Notfall. Wer seine Zähne gezogen bekommen hat, muss sich circa 6 Wochen mit Blutkonserven zufrieden geben und kann nicht jagen. Hierbei wird der Vampir kontrolliert geschwächt durch Blutentzug. Sobald der Vampir schwach genug ist, wird dieser eingemauert oder in einem Sarg beerdigt. Dabei hat der Rat bestimmte Orte für diese Strafe – nicht auf den öffentlichen Friedhöfen, wo Gräber nach 20 Jahren leergeräumt werden. Die Strafe kann von Monaten zu Jahren variieren – je nach Schwere des Delikts und dem Entscheid des Gremiums. Die längste verhängte Aushungerung betrug 500 Jahre. Zwischen den Zeilen dieser Strafe steht ‚Du hast wirklich Mist gebaut, aber umbringen wollen wir dich auch nicht, also denk mal eine Zeit lang darüber nach, was du getan hast‘.
Die Envoyé des Rats sind Abgesandte des Rats, die auf der ganzen Welt verteilt sind. In der Regel handelt es sich bei Acolytes um Vampire, die schon vorher in einer Region und einer Stadt ansässig waren und durch ihr positives Verhalten aufgefallen sind. Nur selten werden fremde Vampire als Acolyte in einer Stadt eingesetzt. Es werden hier aber keine Einzelvampire gewählt, sondern Oberhäupter von Coven oder Vampire die in einem klanähnlichen Verhältnis leben, da man sie alleine wahrscheinlich nicht ernst nehmen würde. Und sie benötigen ein Gremium von mindestens 4 und maximal 8 Mitgliedern, die mit dem Envoyé über das Schicksal eines auffälligen Vampirs entscheiden.
Der Unterschied vom rat der Ältesten und den Talamasca liegt darin, dass zum einen der Rat der Ältesten ausschließlich aus Vampiren besteht und zum anderen die Talamasca eher Beobachter sind. Die Talamasca schreiten nur ein, wenn das Allgemeinwohl der Menschen stark gefährdet ist. |
